Künstlerisch Arbeiten mit Menschen

Arbeitsfelder:

Theaterpädagogik · Clowning · Philosophie

Theater und die Freude am Spielen führen - in unterschiedlichen kreativen Begegnungen - Menschen zusammen. In Schulen und Kindergärten entwickeln sich bei der theaterpädagogischen Arbeit, Theaterprojekte und Aufführungen. 

 

Mit anspruchsvollem Clowning erreicht ein Künstler die Herzen der Menschen. Der Clown ist eine urtypische Figur, die mit Humor auch schwierige und ernste Situationen - u.a. im Krankenhaus oder Klinik - öffnen und entspannen kann.

 

Themen aus Philosophie und Ethik, werden durch spielerisch inszenierte Erfahrungen zu konkreten Erlebnissen, als Basis für Diskussionen und das Verständnis für Problematiken.

 

 

Generalprobe! 

Workshop mit Jugendlichen

 

Die Freude an der künstlerischen Arbeit mit Menschen, entdeckte ich bei einem Theaterprojekt, während der Heilpädagogischen-Seminarausbildung. Die Aufführung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsen, war so überraschend erfolgreich, dass mich die LehrerInnen und die Schulleitung zu einer künstlerisch-pädagogische Ausbildung ermutigten. Ohne deren Rat, wäre ich sicherlich nie auf so eine Idee gekommen.

 


 

"Die Räuber° verstecken sich im Wald.

Förderpreis der Hessischen Schultheater-Tage

 

Nach dem Besuch einer Clowns-Schule (1997) konnte ich sofort bei den Clown-Doktoren als Klinik-Clown in Rhein-Main-Gebiet arbeiten und startete daneben mein erstes Solo-Programm als „Hector“

 

Den Wunsch, Kunst und Soziales zu verbinden und Menschen anzuregen, gemeinsam ihre Kreativität zu entfalten, verwirklichte ich in zahlreichen Projekten, u.a. in sozialen Einrichtungen mit Jugendlichen und Kindern und mit Studenten an der FH-Wiesbaden.

 

1999-2001 entschloss ich mich nochmals meine künstlerischen Fähigkeiten zu vertiefen und absolvierte die „Ecole Internationale de Theatre“ in Brüssel.

 

Im Anschluss (2001-2003) arbeitete ich als Theaterpädagoge an einem Internat für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche in die Schweiz, Eine sehr intensive und inspirierende Zeit, im ständigem Austausch mit LehrerInnen, SozialpädagogInnen und Kindern, in der fünf Stücke, erfolgreich zur Aufführung gebracht wurden, die sich vor allem mit der Welt der SchülerInnen beschäftigten.

 

Nach der Geburt meines ersten Sohnes zog es mich zurück nach Deutschland, wo sich – neben der Clowns-Auftritte in Kliniken und Altenheimen - auch Projekte für Unternehmen (z.B: dm-Drogeriemarkt Training und Theaterarbeit für die Auszubildenden) entwickelten. Nach der Gründung einer Theater AG an der Eichendorffschule/Kelkheim (2005), die 2005, 2007, 2009 und 2016 Förderpreisträger der Hessischen Schultheatertage wurde, folgten viele Aufträge für theaterpädagogische Projekte u.a. in der Schweiz, Frankreich, Schweiz und ganz Deutschland.

 


 

Lebendige Philosophie mit Kindern!

"Wie fühlt sich Macht an? ...und Verantwortung?"

 

 

Für die „PhilosophieArena/Kelkheim“ und die „Gesellschaft für Vernetztes Denken“ entstand 2011-2019, an vier Frankfurter Schulen und in zahlreichen Workshops „Philosophie für Kinder“. Hierbei hatten Kinder die Gelegenheit, philosophische Themen z.B. Macht, Glück, Vernetzung – in szenischen Spielen zu erleben, um sich dann darüber auszutauschen.

 

Inzwischen werden meine Projekte und Weiterbildungen u.a. vom Hessischen Kultusministerium / dem Hessischen Staatsministerium /der Polytechnischen Gesellschaft Ffm / Mainz 05 finanziert und gefördert.

 

 

 


In Seniorenheimen bin ich seit 2007 als Clown unterwegs und im Vergleich mit den Kindern in der Klinik, war das „Spielen“ mit älteren Menschen, eine neue Art der Begegnung.

Es erforderte ganz andere Formen, Inhalte und künstlerische Angebote, denn die Reife, die Kommunikationsfähigkeit, die Einsamkeit und viele andere Faktoren erforderten eine völlig andere Herangehensweise.

 

Sensibilität und Mitgefühl benötigen wesentlich mehr Raum, um herauszufinden  - herauszuspüren - wie die Kontaktaufnahme möglich werden kann. Wenn es schließlich gelingt, kann ein wunderbares Miteinander entstehen. Gespräche voller tiefer Erinnerungen, witzige, tragische, komische, erstaunliche Geschichten … ein Lied, ein Gedicht, eine feine Berührung, ein herzlicher Augenkontakt können die Brücke sein.

 

Es gab und gibt seither, viele einsame Menschen, die ich in ihren Zimmern besuchte und besuche. Als sich 2015 die Möglichkeit ergab, ein künstlerisches Konzept für Begegnungen zwischen jungen und alten Menschen zu entwickeln und umzusetzen, war mir anfangs nicht klar, was aus diesem Keim entstehen könnte – welche wunderbbaren Blüten und Früchte daraus erwachsen würden.

 

So wurde aus der Idee, Kinder und Senioren mit theaterpädagogischen und clownesken Mitteln zusammen zu bringen, das Projekt

„Lachen verbindet Generationen“.

 

Es wuchs mit der Zeit, zu einem fröhlichen gemeinschaftlichem Erlebnis mit direktem und spielerischem Kontakt zwischen Jung und Alt, das inzwischen in zahlreichen Seniorenheimen, allen Beteiligten glückliche Stunden beschert.